Monsieur Ingres PDF

Ingres lernte bei Jacques-Louis David und an der École des Beaux-Arts in Paris. Ingres war ein Vertreter des Klassizismus und stand vor allem mit Eugène Delacroix als Maler der französischen Romantik in starker Konkurrenz. In der Gegenposition zu der von Delacroix vertretenen Malweise wurde Ingres als Bewahrer der Tradition gefeiert. Seine Werke monsieur Ingres PDF jedoch auch Vorgriffe auf die Moderne auf.


August 1780 in der südfranzösischen Stadt Montauban als ältestes von sieben Geschwistern geboren. Trotz des erfolgreichen Ausbildungsbeginns war der entscheidende Schritt für den jungen Künstler der Umzug nach Paris. Im Jahr 1803 erhielt Jean-Auguste-Dominique Ingres seinen ersten Regierungsauftrag. Für die Stadt Lüttich fertigte er das Porträt Bonaparte als erster Konsul an. Ingres begann 1805 mit den Arbeiten an dem Gemälde Napoleon I. Als Ingres’ Stipendium 1810 endete, beschloss er, noch länger in Italien zu bleiben. Er zog in die Via Gregoriana in Rom und lernte unter anderem den Maler Charles Marcotte kennen.

1820 zogen Ingres und seine Frau nach Florenz. Zuerst zog er zu seinem Jugendfreund Lorenzo Bartolini, danach bezog er eine eigene Wohnung. Dort kopierte Ingres unter anderem Bilder anderer Künstler im Palazzo Pitti und in den Uffizien. Infolge des Salonerfolges erhielt Ingres 1824 den Auftrag des Innenministers für das monumentale Bild Das Martyrium des heiligen Symphorian in der Kathedrale von Autun. Nach Ende des Salons verlieh der französische König Karl X. Nachdem sein Bild Das Martyrium des heiligen Symphorian im Salon 1834 zu einem Misserfolg geworden war, beschloss er, nie mehr dort auszustellen. In diesem Jahr bewarb er sich um den Posten des Direktors der Académie de France in Rom.

Diese Bewerbung verlief erfolgreich, so dass er 1835 nach Rom zurückkehrte und die Leitung der Akademie übernahm. Er arbeitet dort sehr intensiv in seinem Posten und nimmt auch wieder seine eigene künstlerische Tätigkeit auf. Nach dem Ende seiner sechsjährigen Amtszeit kehrte Ingres nach Paris zurück, wo er eine Professur an der École des Beaux-Arts erhielt. Den Sommer 1843 verbrachte Ingres mit seiner Frau im Chateau de Dampierre. Dort begann er die Arbeiten an dem Wandgemälde Das Goldene Zeitalter.

Juli 1849 verstarb Madeleine Ingres an einer Bluterkrankung. Im Oktober 1851 erhielt er statt seiner Professur den Titel des Rektors, der mit einem Gehalt auf Lebenszeit verbunden war. In der Folge widmete Ingres sich verstärkt Projekten, mit denen er seinen Nachruhm sicherstellen wollte. Bereits im Sommer 1851 hatte er begonnen, den Grundstock für ein Museum in seiner Heimatstadt Montauban anzulegen, indem er der Stadt einen Teil seiner Sammlung überließ. April 1852 heiratete Jean-Auguste-Dominique Ingres seine zweite Frau Delphine Ramel, die 30 Jahre jünger war als er. 1854 bezog das Musée Ingres einen Raum im Rathaus von Montauban, was eine besondere Ehrung des Künstlers durch seine Heimatstadt darstellte. Januar 1867 verstarb Jean-Auguste-Dominique Ingres in seiner Pariser Wohnung.

Er wurde auf dem Friedhof Père Lachaise begraben. Seiner Heimatstadt vermachte er für das Musée Ingres in seinem Testament über 50 Gemälde von sich und anderen Künstlern, Gemälde seiner Schüler, tausende Zeichnungen, sowie Werke der frühen italienischen Malerei und antike Vasen. Jeanne d’Arc bei der Krönung Karls VII. 1854 stellte Ingres das Gemälde Jeanne d’Arc bei der Krönung Karls VII. Es ist eines der Bilder, in denen er Religion und Politik miteinander verknüpfte. Der Maler wählte die Anwesenheit von Jeanne d’Arc bei der Krönung von Karl VII.

Ingres war ein sehr beliebter Porträtmaler in seiner Zeit, wandte sich dieser Gattung jedoch erst aus der Not heraus zu, sein Leben finanzieren zu müssen, obwohl ihn die Historienmalerei, die im Gattungsgefüge ganz oben stand, mehr interessierte. Jahrhunderts, als er ein anerkannter Künstler in Paris war, erhielt er Porträtaufträge von vielen einflussreichen und bedeutenden Persönlichkeiten. Ein Beispiel der frühen Herrscherporträts von Ingres ist Napoleon I. Bereits 1804 hatte er von Napoleon das Bildnis Bonaparte als erster Konsul angefertigt. Schon das Porträt Bonaparte als erster Konsul stand im Dienste der Propaganda für Napoleon. Die Auftragsarbeit setzt einen Wohltäter in Szene, der vor einem Fenster mit Blick auf die Lambertuskathedrale posiert. Eines der Porträts, in dem Ingres seine künstlerische Freiheit über die korrekte Darstellung stellte, ist das Bildnis Madame Marie-Genevieve-Marguerite de Senonnes aus dem Jahr 1814.

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